16.02.2022Events

Förderprogramm der Uni Bayreuth geht in die 2. Runde

Am 14. Februar startet die Bewerbungsphase für das Entrepreneurial Skills Programm im Sommersemester 2022 an der Uni Bayreuth. Ein kleiner Einblick in den ersten Durchlauf der Veranstaltungsreihe macht deutlich, wie Studierende davon profitieren.

Gründerpersönlichkeit im Fokus

„Die Universität Bayreuth hat es sich zum Ziel gesetzt, ihren Studierenden diese Entrepreneurial Skills zu vermitteln und zur Innovativität zu befähigen.“, sagt Dr. Petra Beermann, Leiterin der Geschäftsstelle und Direktorin für Transfer und Innovation des Instituts für Entrepreneurship & Innovation. Das bestehende fakultätsübergreifende und interdisziplinäre Lehrangebot wurde daher um das ESP erweitert. Denn eine erfolgreiche Gründung bedarf meist mehr als „nur“ die zündende Idee. Manchmal sind die vermeintlichen „Soft Skills“ das Damoklesschwert über den jungen Gründer:innen. Und genau diese sollen in den zahlreichen Veranstaltungen nachjustiert werden. Ergänzt werden die Vorträge durch ein Mentoring-Programm, in dem die Teilnehmenden mit etablierten Gründer:innen gematcht werden und so eine:n ganz persönliche:n Ansprechpartner:in an die Seite gestellt bekommen können.

Voneinander lernen

Zum ersten Mal fand das ESP im Sommersemester 2021 statt. Hierfür musste zunächst eine Auswahl aus gut 80 Bewerber:innen für das Programm getroffen werden. Entscheidend dafür war, dass es bereits eine konkrete Startup-Idee gab. Der tatsächliche Stand der auserwählten 20 Teilnehmer:innen war dann trotzdem sehr unterschiedlich. „Profitiert haben vor allem diejenigen, die noch sehr am Anfang standen“, erzählt David Eder, Transfer- und Innovationsmanager des Instituts und verantwortlich für das spezielle Förderprogramm. Denn sie hätten nicht nur von der Workshop-Reihe, sondern auch von der Erfahrung der anderen Gründer:innen profitiert.

Pitchtraining und Mindfulness

Und natürlich von den rund zwanzig namhaften Speakern. Darunter zum Beispiel die Gründerin Carolin Kunert von KnisterGrill, mit der sich über Sales- und Pricingstratgien ausgetauscht wurde oder Niklas Hebborn, Partner der Freigeist Capital GmbH, der die „Do’s and Dont’s beim Kontakt mit Seed-Investoren“ preisgab. Außerdem gab es Workshops zum Thema Branding & Markenstrategie (mit Jung von Matt), Pitchtrainings, intensiven Input zu rechtlichen Themen und Selbstmanagement.

Die Skills aus dem Programm konnten viele Teilnehmer:innen direkt umsetzen. So waren unter anderem die Gründer von InContAlert mit dabei, über die start.land.flow bereits berichtete. Auch einer der Gründer:innen von Myriad hat viel aus dem Programm mitgenommen. „Das ESP vermittelt jungen Gründer:innen wichtige Soft Skills, die bei klassischen Vorlesungen zu kurz kommen. Mir haben besonders die unterschiedlichen Pitch Workshops gut gefallen. Ich konnte meinen Pitch verbessern und mir von verschiedenen Coaches gezielt Feedback einholen. Das Programm ist super organisiert, mit tollen Speakern!“, berichtet Yannic Hönle zufrieden.

2. Bewerbungsphase vom 14. Februar – 20. März

Trotzdem will David Eder in der kommenden ESP-Reihe des Sommersemesters 2022 ein paar Dinge verbessern. So sollen die Teilnehmer:innen in zwei Gruppen aufgeteilt werden, damit jede:r etwas gezielter Unterstützung erhält. Es soll eine Gruppe geben, die aktuell „nur“ eine Startup-Idee hat und eine Gruppe, die bereits gegründet und ggf. schon eine Förderung in der Tasche hat. Gerade bei Workshops zu rechtlichen Fragen kann diese Aufteilung sinnvoll sein.

Wer sich für den zweiten Durchlauf des Programms interessiert, sollte sich über die Homepage des Instituts für Entrepreneurship & Innovation oder das LinkedIn-Profil auf dem Laufenden halten. Der Bewerbungszeitraum für das Programm im Sommersemester 22 geht vom 14. Februar – 20. März 2022.

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